Nascar Whelen Euro – eine Einführung

Hier zu Lande ist der europäische Ableger der amerikanischen Nascar noch ein recht unbeschriebenes Blatt – daher ist es an der Zeit, einmal genauere Einblicke in die Boliden und die Besonderheiten der Serie zu nehmen. Kein Geringer als Tiff Needell begab sich Ende 2013 als Gaststarter zur EuroNascar nach Le Mans. Der Brite, lange Zeit Spitzenfahrer in der Gruppe C, nimmt uns hier mit in den typischen Ablauf eines Rennwochenendes.

Für 2016 steht uns ein neuer Bolide ins Haus, der vor allem optisch deutlich moderner daherkommt. Die Technik unter der Haube ist aber weitgehend unverändert, keine elektronischen Fahrhilfen, ABS, etc. – genau das macht den Reiz der Rennserie auch aus, spielt der Fahrer hinter dem Lenkrad doch die entscheidende Rolle. Der Unterschied sitzt hier halt noch im Cockpit. Dass die Whelen Euro-Boliden natürlich ganz speziell zu fahren sind und man hier reichlich Erfahrung braucht, fand nicht nur Tiff Needell an diesem Wochenende zum Saisonende 2013 heraus, sondern zahlreiche Starter nach ihm.

Wenn die Saison Ende April im spanischen Valencia startet, mischt erstmals – endlich muss man sagen – ein deutscher Pilot im Feld der Nachwuchspiloten mit. Justin Kunz gibt sein Debüt im V8-Boliden beim italienischen CAAL-Racing Team. Für die heimischen Motorsportfans gibt es nun also auch endlich einen Deutschen im Feld. Ich bin überzeugt, dass seine Ergebnisse auch besser sein werden als Tiff Needel bei seinem damaligen Gaststart.

EuroNascar2013
EuroNascar2014
EuroNascar2015
WhelenEuro Car 2016

Nascar Whelen Euro-Boliden von 2013 -2016 ©racing14.de, Nascar Whelen Euro Series