VLN2 – Klassenfahrten in der Eifel

Toyota GT86

©racing14.de

Blick in die VLN Klassen beim 42. DMV 4h-Rennen

Toyota GT86-Cup

Beim letzten Auftritt der VLN war es diesmal die Wertungsklasse 4 des Toyota GT86-Cup, die den engsten Zieleinlauf lieferte. Nils Jung und Florian Wolf von Ring-Racing (#530) setzten sich mit gerade einmal 0,984 Sekunden gegenüber Manuel Amweg und Frédéric Yerly vom Toyota Swiss Racing Team durch. Insgesamt gingen hier allerdings nur 8 Fahrzeuge an den Start.

BMW M235i Racing Cup

Wie gewohnt stark besetzt war die CUP 5-Klasse der BMW M235i Racing. Markenpokal-Charakter par excellence, wie man ihn gewohnt war, am letzten Samstag jedoch mit einem klaren Sieger. Der Eifelblitz gewann zum zweiten Mal in Folge, Thomas Jäger und Rudi Adams brachten den Boliden von Scheid-Honert Motorsport mit über 2 Minuten Vorsprung vor Heiko Eichenberg (Sorg Rennsport) ins Ziel, Dritter wurde das Duo von MKR, Glib Kutepov und Tobias Müller.

Zunächst ging es vom Start weg wieder eng zu in Sachen Spitze, als David Griessner seinem österreichischen Landsmann Jäger folgte. Der Eifelblitz und der BMW vom Pixum Team Adrenalin Motorsport setzten sich etwas vom Feld ab, doch letzterer musste nach 18 Runden die Segel streichen und das Rennen aufgeben.

BMW M235i Racing

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Zwischenzeitlich hatte sich aber der Schweizer Yannick Mettler Yannick im Vorderfeld eingefunden, nachdem er eine furiose Aufholjagd durch das Feld ablieferte. Im Zeittraining konnte er wegen technischer Probleme nicht um einen Platz an der Spitze mitfahren, das holte der Solist im Team von FK Performance aber bis zur Rennmitte hin wieder auf. Das Duell Mettler gegen Eifelblitz prägte fortan das Bild, doch Probleme mit der Benzinzufuhr beendeten die Siegchancen des Schweizers, der schließlich aufgeben musste.

Thomas Jäger

©1VIER.COM – Thomas Jäger

Für Jäger/Adams war es der zweite Saisonsieg, die Luft im BMW M235i Racing Cup könnte an der Spitze aber dünner nicht sein und wenn sich die Masse der GT3 nach den 24 Stunden nicht mehr blicken lässt, besteht die große Chance, dass der Meister wieder aus diesen Reihen kommt.

Thomas Jäger war natürlich überglücklich: „Das war ein perfektes Wochenende für uns! Poleposition mit der schnellsten Runde des Jahres und dann auch noch der zweite Sieg in Folge. Ein besonderer Dank geht heute an mein Team Scheid Motorsport. Wir waren heute besonders bei den Boxenstopps die Schnellsten und auch das Auto war wieder perfekt vorbereitet. Ich bin überglücklich erneut einen Sieg im Eifelblitz auf der Nordschleife feiern zu können und hoffe, dass das Rennglück auch bei den nächsten Veranstaltungen noch anhält. Abschließend möchte ich mich natürlich auch wieder bei meinen Sponsoren und Partnern, meinem Teamkollegen Rudi, meiner Familie und auch bei allen Fans, die uns immer wieder unterstützen bedanken“.

CUP1- Sieg für Lubner Motorsport

Sehr international ging es bei den Opel Astras letztes Wochenende zu. Während die Strycek-Familie sich mit Rang 2 begnügen musste, ging der Sieg diesmal an Heikki Liiri, Jens Wulf und Michael Brüggenkamp, während der dritte Rang nach Südkorea ging. Lubner Motorsport brachte mit einem weiteren Astra die Südkoreaner Kim Jae-Kyun Kim und Yun Ju-Hyeok ins Ziel.

Opel Astra OPC

©Jan Brucke/VLN

CUP2 – der Meister siegt wieder

Einer des Meisterduos von 2016 konnte unterdessen seinen ersten Saisonsieg feiern. Alexander Mies gewann zusammen mit Tim Scheerbarth und Steve Jans die Klasse mit dem Porsche 911 GT3 Cup von GetSpeed Performance. Mit 1:47 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Porsche vom Team 75 Bernhard überquerte die Truppe am Ende die Ziellinie.

CUP2-Sieger VLN

©Gruppe C Photography

Ferrari-Sieg in der SP8

Nur 8 Teilnehmer, aber doch schon Markenvielfalt, das ist die SP8-Klasse. Der Ferrari 458 von racing one gewann dieWertung sklasse mit einer Runde Vorsprung vor dem Lamborghini Huracan von Dörr Motorsport, der nach Problemen beim Saisonauftakt in der VLN nun die Zielflagge das erste Mal sah.

VW Golf GTI TCR

©Jan Brucke/VLN

TCR – Gülden/Leuchter zum Zweiten

Auch die neue Tourenwagenklasse TCR umfasste 8 Starter. Wie beim Auftakt war das Duo von mathilda racing nicht zu schlagen. Andy Gülden und Benjamin Leuchter hatten am Ende einen deutlichen Vorsprung in ihrem VW Golf GTI. Dahinter gab es aber für Nett Motorsport unter dem Einsatz von Bonk Motorsport einen klaren Aufwärtstrend zu vermelden. Der Peugeot 308 Racing Cup mit Jürgen Nett, Joachim Nett und Bradley Philpot am Steuer beendet das Rennen als 2. in der Klasse vor dem Seat Sport TCR von Jens Ludmann und Arndt Hallmanns.

VLN Peugeot 308 Racing Cup

©Jan Brucke/VLN

„Ich bin total happy. Erneut Poleposition sowie die schnellste Rennrunde und am Ende wieder klar der Klassensieg. So kann es weitergehen“, so Benjamin Leuchter nach dem Rennen. „Das Team hat wieder einen tollen Job gemacht. Zwischen den Rennen von VLN1 und VLN2 haben die Jungs noch mal etwas an der Performance verbessern können, was für uns ein erneuter Schritt nach vorn war. Schade, dass für das Team am Ende kein Dreifachsieg herausgekommen ist, denn es wäre sicherlich ein interessanter Kampf mit den Teamkollegen an der Spitze geworden. Aber… die Saison ist noch lang und mit dem Job den das Team abliefert, ist mathilda racing aktuell der Maßstab in der TCR-Klasse am Nürburgring.“

Was sonst noch war

Die Klasse V4 war gut gefüllt mit 18 Teilnehmern. Am Ende standen hier Oskar Sandberg und Torsten Kratz ganz oben. Das Pixum Team Adrenalin Motorsport gewann unterdessen die V5-Wertungsklasse. Bei den Porsche Cayman GT4 Clubsport in der CUP3-Wertung setzte sich Teichmann Racing mit Moritz Gusenbauer Moritz und Daniel Bohr durch.

In der SP2T musste der NEXEN-Mini nach 16 Runden aufgrund eines Aufhängungsschadens den Ausfall hinnehmen, Ralf Zensen, Fabian Peitzmeier und Ralph Beck konnten so nur der Konkurrenz beim Siegen zuschauen.  Stanco&Tanner Motorsport gewann die Wertung mit ihrem Renault Clio.

NEXEN Mini VLN2

©Dirk Reiter/BRFOTO

In der SP3 war es wieder Clio-Zeit. Michael Uelwer, Michael Bohrer und Volker Kühn gewannen hier vor Tim Schrick und Holger Spelsberg im Subaru BRZ, während die Ex-Meister von Groneck Motorsport diesmal nicht im Feld vertreten waren.

Der von Kissling Motorsport eingesetzte Kult-Manta gewann in den Händen von  Olaf Beckmann, Peter Hass und Volker Strycek die Klasse H2, mit vollem Einsatz wie eh und je, eine Balance of Performance schert einen hier herzlich wenig… Auf der Nordschleife geht es nun bald weiter mit dem 24h-Qualifikationsrennen und dann folgen auch schon bald die 24 Stunden. Mit der VLN geht es dann erst am 24. Juni weiter. In diesem Sinne, Keep Racing!

Manta VLN Klassen

©VLN