Alon Day – Meilen im Oval

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©NASCAR via Getty Images – Alon Day

Für Alon Day geht das Abenteuer NASCAR in Amerika weiter. Nach seinen beiden äußerst gelungenen Auftritten in der Xfinity Series jeweils auf klassischen Rundkursen war es nun an der Zeit für den nächsten Schritt.

Auf dem flachen 1 Meilen-Oval des New Hampshire Motor Speedway begab sich der Israeli letzten Samstag in die NASCAR Camping World Truck Series, um die dringend benötige Erfahrung auf Ovalkursen zu sammeln, ohne die es im NASCAR-Sport auf Dauer nicht vorwärts gehen kann. Da es auch in der EuroNascar auf den beiden kleinen Ovalen in diesem Jahr nicht so richtig lief für den Youngster, der als erster Pilot des europäischen Ablegers ins Nascar Next-Förderprogramm gerufen wurde, war die hier gesammelte Erfahrung natürlich Gold wert.

Das Fahren auf den amerikanischen Ovalen ist eine ganz andere Disziplin, hier wird man nicht hinkommen und allen um die Ohren fahren, das haben schon ganz andere Namen zu spüren bekommen, auch ein Kimi Räikkönen hat sich mal hier versucht, ohne besonders hervorzustechen. So galt es für Day in erster Linie Erfahrungen zu sammeln und ordentlich Runden zu absolvieren. Dazu mal wieder ein neues Gefährt, die To Do-Liste für den EuroNascar Vizemeister des Jahres 2015 war lang.

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©NASCAR via Getty Images

Er konzentrierte sich auf das Rennsetup, weniger auf die eine schnelle Runde. Nach den Plätzen 26 und 27 in den freien Trainings konnte er seine Zeiten im Laufe des Rennens immer weiter verbessern. Von Startplatz 27 kommend ging er kein unnötiges Risiko bei seinem ersten Auftritt im Truck ein und erreichte das Ziel schließlich auf Rang 24. Day hielt sich aus allen Scharmützeln heraus und lieferte ein sauberes Rennen ab.

„Ich fühle mich gut nach meiner ersten Oval-Erfahrung in der NASCAR Camping World Truck Series. Das Ziel als Neuling hier war natürlich so viel wie möglich zu lernen und sich aus allen Schwierigkeiten rauszuhalten und das haben wir geschafft. Die Mannschaft von Contreras Motorsport hat einen großartigen Job abgeliefert, um mir mein Debüt im Oval so leicht wie möglich zu machen und ich bin sicher, dass wir in den nächsten Rennen immer besser werden. Ich bin Flwaterfront.com sehr dankbar, die mir die Möglichkeit gegeben haben, hinter dem Steuer der Startnummer #71 zu sitzen. Wir haben vor in Texas zu starten, aber wir arbeiten noch am Sponsorenpaket. Ich hoffe wirklich, bald wieder in der NASCAR Camping World Truck Series an den Start gehen zu können“, so Alon Day nach dem Rennen.

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©NASCAR via Getty Images

Alon Day und NASCAR, das passt einfach. Seit seinem Einstieg in die Nascar Whelen Euro Series 2015 geht es stetig bergauf. Jetzt muss sich Day aber erstmal auf das EuroNascar-Finale auf dem Circuit Zolder vorbereiten. Seine Chance auf den europäischen Titel sind zwar gering, jedoch noch möglich und so lange gibt der CAAL-Racing Pilot nicht auf: „Meine ganze Anstrengung gilt diesem Wochenende, ich will so gut wie möglich vorbereit sein für das Whelen Euro Series Finale und versuchen, das Ergebnis aus 2015 zu wiederholen. Es wird das ganze Rennwochenende heißen: 110%“, so der Israeli weiter, der im Vorjahr beide Rennläufe in Zolder gewinnen konnte.

Will er Anthony Kumpen den Titel noch streitig machen, wird das wahrscheinlich auch nötig sein. Und danach wird Day weiter an seinem amerikanischen Traum arbeiten, ein Start im Februar 2017 während der Speedweeks in Daytona ist auf jeden Fall sein Ziel, ob im Truck oder in der Xfinity Series, bleibt abzuwarten. Seine Laufbahn hat auf jeden Fall Fahrt aufgenommen dank der EuroNascar.

Alon Day
©NASCAR via Getty Images
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