Dank billiger Automiete: Mit Ferrari auf den Spuren von Charles Leclerc

Ferrari F1
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Nach dem bestätigten Abgang von Sebastian Vettel im nächsten Jahr steht sein Thronfolger bereits fest. Charles Leclerc, der zumindest nominell als Nummer 2 seine Ferrari-Karriere begann, wird ab sofort die kurz- und mittelfristige Titelhoffnung der Scuderia sein.

Bevor Vettel allerdings im nächsten Jahr das Traditionsteam definitv verlässt, steht jetzt erst einmal der verspätete Startschuss dieser Saison bevor. In vielen Ländern bzw. Regionen in Europa darf die Königsklasse des Rennsports ab Juli wieder ausgetragen werden. Es wird definitiv spannend sein, zu sehen, wie Vettel seine Abschiedssaison bei den Roten gestaltet. Noch interessanter ist aber die Zukunft von Leclerc. Der junge Monegasse hat bereits eine spannende Karriere hinter sich und das Zeug dazu , bald einer der ganz Großen zu werden.

Charles Leclerc-Ferraris Zukunft

Der 22-jährige Teamkollege von Sebastian Vettel ist seit 1950 der erste Formel-1-Fahrer aus Monaco. Vom Kartfahren über die GP3 und das Jugendförderprogramm von Ferrari schaffte es Charles Leclerc 2018 zu seinem ersten Rennen in der Formel 1.

Nachdem er 2017 den Gesamtsieg in der Formel 2 holen konnte nahm ihn zuerst die Mannschaft von Sauber unter Vertrag. Nach bereits einem Jahr in der Formel 1 lockte dann der ganz große Traum – Seit 2019 fährt Leclerc nun für Ferrari.

Ferrari
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Das schnelle Fahren lernte Charles übrigens auf der Rennbahn der Familie seines Patenonkels Jules Bianchi. Die Familie Bianchi ist schon in dritter Generation im Motorsport aktiv. Von ihr lernte Leclerc generell viel über den aktiven Motorsport. Trotz seiner noch jungen Jahre strahlt Leclerc dabei eine Menge Erfahrung im Auto aus. Dazu kommt sein bescheidenes Auftreten. Das zusammen lässt ihn sicher reifer auftreten als viele seiner Altersgenossen. Außerdem gibt ihm seine starke familiäre Bindung viele Gründe, auch gewinnen zu wollen. Er fährt nicht nur für sich selbst. Auch das zeichnet ihn aus. Ferrari hält nicht umsonst große Stücke auf den jüngsten Fahrer im Kader seit langer Zeit. Zuletzt wurde Charles sogar das Gesicht der neuen Armani-Marketingkampagne.

Die Situation bei Ferrari

Den hochgesteckten Erwartungen muss Leclerc aber sicher erst noch gerecht werden. Erst als Gesamtsieger einer Saison und somit als Weltmeister werden die hohen Ansprüche, die Ferrari auf ihn hält, auch befriedigt werden. Im Moment ist Leclerc offiziell noch teamintern gleichgestellt mit Sebastian Vettel. Nachdem mittlerweile aber bestätigt ist, dass Vettel nach dieser Saison keinen Platz mehr im Team der Scuderia haben wird, lastet bald alle Aufmerksamkeit und auch reichlich Druck auf dem 22-jährigen. Lange ist der Monegasse zudem noch nicht in der Formel 1. Nach nur einem Jahr im Team Sauber war Ferrari berteits von ihm überzeugt. Anstatt den Vertrag von Kimi Reikönnen zu verlängern, erhielt Leclerc seine Chance. Bereits in seinem ersten Jahr gewann er zwei Grand Prix und überzeugte mit Nervenstärke.

Die Saison 2020 wird Ferrari noch nutzen können, um Leclerc auf seine Führungsrolle vorzubereiten. Am 5. Juli findet das erste Rennen des Jahres in Spielberg in Österreich statt. Auch alle folgenden, bisher bestätigten Grand Prixs, werden in Europa stattfinden. In Österreich und England werden wir jetzt bald schon sogar zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden erleben. Das nimmt den Teams und den Fahrern sichern eine Menge Stress. Aber auch die Fans könnten davon – zumindest evtl. bald wieder – profitieren.

Rennsportliebhaber könnten sich aktuell gleich mehrere Rennen hintereinander anschauen, ohne dabei um die halbe Welt reisen zu müssen, zumindest wenn denn eventuell in einigen Wochen bald wieder Zuschauer erlaubt sind. Neben den Doppelrennen in Österreich und England stehen auch noch Ungarn, Spanien, Belgien und Italien auf dem Plan. Ziele, die sich grundsätzlich optimal mit einem Roadtrip durch Europa verbinden lassen können.

Dafür muss man nicht einmal unbedingt auf den eigenen fahrbaren Untersatz setzen, sondern kann sich ganz einfach einen Wagen mieten, wie zum Beispiel unter www.billigemietwagen.at/. Der Ort für die Abholung bzw. die Rückgabe des Mietwagens kann dabei meist flexibel bestimmt werden. In Europa warten zudem genug schöne Städte auf die Reisenden. Mit den Rennstrecken hat die Reise ein Hauptziel und neben dem Training am Freitag, dem Qualifying am Samstag und dem Rennen am Sonntag bieten sich danach allerlei Möglichkeiten, Europas verschiedene Kulturen zu entdecken. Wer möchte, kann sich auf Webseiten wie www.autoeurope.de/ sogar einen Ferrari mieten, um so das springende Pferd auch selbst einmal auf der Straße zu spüren und so für ein wenig Rennfeeling zu sorgen. 

Rund um einen Formel-1-Grand Prix gibt es zudem meist viele Veranstaltungen, die sich flexibel mit dem Leihwagen erreichen lassen. Sowohl für den langen Roadtrip als auch die spontane Stadterkundung ist ein Mietwagen die perfekte Wahl, gerade im Bezug auf Reisen in Sachen Motorsport. Auch wenn das aktuell noch schwierig ist, besteht doch die Hoffnung, dass man vielleicht im Herbst wieder als Zuschauer das ein oder andere Event besuchen darf, ansonsten kann man ja schon mal den Roadtrip für die Saison 2021 planen.

Charles Lelcerc
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Die Saison 2020 verspricht unterdessen einiges. Vor allem bei Ferrari ist sie auch gleichbedeutend mit dem Ende einer Ära. Nach seinen Weltmeistertiteln mit Red Bull konnte Seabstian Vettel in den letzten fünf Jahren nie ganz an seine alten Erfolge anknüpfen. Ob der viermalige deutsche Formel-1-Weltmeister bei einem neuen Rennstall noch einmal von null anfängt, steht aktuell noch in den Sternen.

Bei Ferrari stellt man sich längst auf eine neue Zeit ein. Charles Leclerc wird die Nummer 1 der Scuderia und neben ihm wird 2021 dann Carlos Sainz jr. im Cockpit Platz nehmen. Die ersten Grand Prixs dieser Saison werden nun sicherlich einige Fragen beantworten. Kann sich Vettel erfolgreich verabschieden? Ist Charles Leclerc bereit für das Rampenlicht? Bleibt Mercedes weiterhin alleiniger Spitzenreiter oder ist Ferraris Zeit jetzt doch schon gekommen? Bald werden wir es jedenfalls wissen…In diesem Sinne, bis bald und Keep Racing!

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