Deutscher EuroNASCAR-Zuwachs

Euro NASCAR Deutschland

©racing14.de – Marko Stipp 2016 – in diesem Jahr im Team von Racing-Total

Team Racing-Total steigt in Nascar Whelen Euro Series ein

Nach dem Saisonauftakt im spanischen Valencia haben die V8-Boliden des europäischen NASCAR-Ablegers derzeit Pause. Erst am Wochenende des 10./11. Juni 2017 geht es in Brands Hatch mit dem nächsten Event weiter.

Aus deutscher Sicht hat sich in letzter Zeit einiges im Feld getan. Der deutsche Nachwuchsfahrer Justin Kunz hat für seine zweite Saison beim Meisterteam von PK Carsport angeheuert und einen vielversprechenden Start in das neue Rennjahr abgeliefert. Mit dem deutschen Mishumotors-Team aus Wiesbaden von und mit Mirco Schultis gesellte sich zudem die erste deutsche Mannschaft zum Teilnehmerfeld der Serie.

In der Zwischenzeit hat sich auch hinter den Kulissen aus deutscher Sicht etwas getan. Das Team von Racing-Total wird als zweites deutsches Team in die Serie einsteigen. Teamchef Hubertus Heyman hat bestätigt, dass man das ehemalige Einsatzfahrzeug vom Team Raceway Venray übernommen hat, die letztes Jahr noch in Venray und Zolder Teil des Feldes waren.

Marko Stipp

©NASCAR Whelen Euro Series

Marko Stipp – von der VLN in die LMV8 und EuroNASCAR

Als Fahrer wird auf jeden Fall Marko Stipp am Steuer sitzen. Der Herforder ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt im Motorsport, den er seit 1988 betreibt. Stipp kann schon auf einige Jahre in der VLN zurückblicken, mit dem Highlight des Gesamtsieges in der Klasse SP6 im Jahr 2014 auf einem Porsche Cayman R im Team von Prosport Performance.

LMV8 Raceway Marko-Stipp Racing-Total

©leadlap.de – Marko Stipp auf dem Raceway Venray

Danach verschlug es ihn ins Oval und zwar in die LMV8-Rennserie, die ihre Rennen auf dem Raceway im niederländischen Venray austrägt. Optimale Voraussetzung, um hier im EuroNASCAR-Boliden gut abzuschneiden. Sein Debüt in der Nascar Whelen Euro Series konnte Stipp 2016 an dieser Stelle feiern. Er fand sich direkt gut mit dem V8-Boliden zurecht und mischte ordentlich im Feld mit – belohnt wurde dies im Vorjahr mit einem dritten Rang in der Rookie-Wertung bei den Rennen in den Niederlanden.

In Zolder war er ebenfalls nochmal am Start in der ELITE2-Wertung und konnte auch hier überzeugen. In welcher Meisterschaftswertung er 2017 an den Start gehen wird, ob ELITE1 oder ELITE2, steht aktuell noch nicht fest.

EuroNASCAR – Startnummer #46

Der Bolide des Racing-Total Teams wird mit der Startnummer 46 an den Start rollen, die gleiche Nummer, mit der man auch in Venray antritt. „Wir möchten hier auch etwas die Fanmarke aufbauen, was sich bei gleicher Startnummer einfacher gestaltet. Zudem pflegen wir auch einen guten Kontakt zum US-amerikanischen NASCAR Xfinity Team rund um Teamchef Rick Gdovic, die auch die 46 verwenden“, so Teamchef Heyman.

EuroNASCAR-46

Die #46 kehrt bald in die EuroNASCAR zurück -hier Brandon Gdovic beim Einsatz 2016 in Valencia

Die Planung des Teams ist aktuell noch nicht abgeschlossen, da man noch auf der Suche nach einem zweiten Piloten für das Fahrzeug ist. Davon ist auch abhängig, ob man schon in Brands Hatch mitmischen wird. Auf jeden Fall am Start wird man aber bei den Rennläufen auf dem Raceway Venray in Hockenheim und beim Finale in Zolder. Die Playoff-Halbfinals im italienischen Franciacorta möchte man natürlich auch gerne mitnehmen, aktuell ist dies aber noch offen.

LMV8 Raceway Venray Racing-Total

©leadlap.de – das Team von Racing-Total in Venray

In Venray kann Marko Stipp sicherlich für die ein oder andere Überraschung sorgen, im letzten Jahr hat er bewiesen, dass er mit dem EuroNASCAR-Boliden gut zurechtkommt. Für das Team von Racing-Total ist der Einstieg in die aufstrebende EuroNASCAR-Serie auf jeden Fall ein ganz neues Abenteuer, sobald es Neuigkeiten rund um die Besetzung des zweiten Platzes neben Marko Stipp gibt, erfahrt ihr es hier im Blog. In diesem Sinne, Keep Racing!

Racing-Total

©Racing-Total