Euro Nascar – Einstand nach Maessen

Euro Nascar Team Maessen Raceway Venray
©racing14.de – Euro Nasscar Team Raceway Venray

Euro Nascar – Debüt für Team Maessen/Raceway Venray

Ein Heimspiel als Debüt – das war der Raceway Venray für das neue Nascar Whelen Euro Series Team von Streckeninhaber Harry Maessen. Hatte man es mit den Boliden nicht zum Auftakt nach Valencia geschafft, war das heimische Halbmeilenoval natürlich in Sachen Strecke der bestmögliche Startpunkt für das neue Abenteuer des niederländischen Teams.

Auf dem Oval kennt man sich schließlich aus, dazu hat Barry Maessen hier bereits unzählige Rennen im dort ansässigen Late Model V8 Supercup gedreht und kennt jedes Stück Asphalt des kleinen Nudeltopfes wie seine Westentasche. Allerdings war es der erste Einsatz mit dem neuen Gefährt, auf viele Daten und Setuperfahrungen konnte man also nicht zurückgreifen.

#14 Chevrolet NWES
©racing14.de – #14 Chevrolet Team Raceway Venray

Barry Maessen – der Auftritt der #14

Barry Maessen, seinerseits übrigens bekennender Fan von Nascar-Pilot Tony Stewart (und daher auch wie dieser Blog mit der #14 am Start …), qualifizierte sich für das Debütrennen des Rennstalls in der EuroNascar auf Rang 12 nur knapp außerhalb der ersten Zehn. Bereits im ersten Rennen des Wochenendes konnte man aber sehen, dass die #14 hier zu Hause ist. Der Niederländer konnte deutlich aggressiver als viele seiner Kollegen zu Werke gehen und direkt nach Fallen der grünen Flagge einige Positionen gut machen. Das Resultat war ein grandioser 5. Platz und damit auch der Gewinn der Challenger-Trophy.

EuroNascar - Barry Maessen
©racing14.de – Barry Maessen

Noch besser sollte es für den Venray-Ovalspezialisten am Folgetag laufen, als er von Rang 7 aus ins Rennen ging. Mit dem richtigen Auge für Rennsituationen in Venray ausgestattet, konnte Maessen im zweiten Whelen Euro-Auftritt mit Gesamtrang 3 direkt das erste Mal das Podium besuchen.

Marko Stipp – von der VLN in die EuroNascar

In der ELITE 2 übernahm der ehemalige VLN-Pilot Marko Stipp den Wagen mit der Startnummer #14 und erreichte bereits in der Qualifikation einen überzeugenden 6. Rang, obwohl er am Vortag beim letzten freien Training aufgrund technischer Probleme am neuen Boliden nicht zum Fahren kam. Im ersten Rennen des Deutschen sah es lange so aus, als könnte er ungefährdet seinen 6. Position halten, wurde aber beim Überrunden aufgehalten, so dass Freddie Hunt mit Überschussgeschwindigkeit an ihm vorbeigehen konnte. Dennoch, auch Stipps Debüt war aller Ehren wert – ein Podiumsbesuch gab es für ihn mit dem dritten Rang in der Rookie-Wertung obendrein.

EuroNASCAR - Marko Stipp
©racing14.de – Marko Stipp

Am Sonntag ging Stipp von Rang 8 aus ins Rennen und lag bereits auf Platz 5, als die Rennleitung ihm eine Durchfahrtsstrafe aufbrummte, vermutlich eine Fehlentscheidung, denn niemand weiß so genau, wofür eigentlich. Damit war das Rennen natürlich gelaufen und der Deutsche musste sich am Ende mit Rang 14 zufrieden geben.

Marko Stipp - Podium Raceway Venray
©racing14.de – Rookie-Podium für Marko Stipp

Beim kommenden Lauf ist Barry Maessen in Sachen ELITE1 gesetzt, ob wir Marko Stipp dann auch wieder hinter dem Lenkrad der #14 in Sachen ELITE2-Meisterschaft sehen, bleibt abzuwarten. Bisher ist hier noch keine Entscheidung gefallen, also Daumen drücken, dass der Herforder auch auf dem britischen Traditionskurs an den Start gehen kann.

Startnummer #21 Colin White und Maik Barten

Erst kurzfristig vor Venray stand die Fahrerpaarung des zweiten Boliden des Teams Raceway Venray fest. Während Colin White den Boliden in der ELITE1-Wertung fuhr, ging Maik Barten in der ELITE2 an den Start. Beide Piloten verfügen ebenfalls über ausreichend Venray-Ovalerfahrung. Währen der Brite White auf den Rängen 15 und 18 ins Ziel kam, nahm der junge Barten sein erstes Rennen von einem guten 11. Startplatz aus in Angriff, wurde aber in eine Kollision verwickelt und kam mit 6 Runden Rückstand als 15. in die Wertung.

Team Raceway Venray #21
©racing14.de – #21 Maik Barten

Besser lief es für den Niederländer am Sonntag, als er seine erste Top10-Platzierung mit Rang 8 erreichte und drittbester Rookie im Feld wurde. Beim Finale des Jahres in Zolder werden wir ihn wieder im Auto sehen, ob bereits vorher, steht aktuell noch nicht fest.

Maessen-Stipp Venray
©racing14.de – Duo der #14 – Stipp und Maessen

Mit Brands Hatch steht für das Team Raceway Venray jetzt allerdings eine ganz andere Herausforderung auf dem Programm. Man darf aber nicht vergessen, dass das Team auch sonst über genug Rundstreckenerfahrung verfügt, ebenso wie Barry Maessen, der das Podium sicher weiter im Auge hat. Und wer auf der Nürburgring Nordschleife Klassensiege feiern konnte, dem liegt die klassische Rundstrecke ja sowieso, also hoffen wir, auch Marko Stipp recht bald wieder in der Whelen Euro Series am Start zu sehen.

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Bilder ©racing14.de

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