Euro Rallycross – Larsson bleibt ungeschlagen

Euro Rallycross Robin Larsson
©FIAWorldRallycross.com

2. Lauf zur EuroRX Supercar Rallycross-Meisterschaft im norwegischen Hell – Robin Larsson mit Saisonsieg Nr. 2 – Für Rene Münnich war das Semifinale Endstation – Larsson bleibt der dominierende Fahrer in der EuroRX –

Euro Rallycross Hell – Robin Larsson trotzt dem Regen

Die Kombination aus Robin Larsson und dem Audi S1 Supercar eingesetzt vom Team JC Raceteknik bleibt der haushohe Titelfavorit in der Rallycross-Europameisterschaft der Supercars.

Nach einem deutlichen Sieg beim EuroRX-Saisonstart in Silverstone konnte auch der einsetzende Regen Robin Larsson nicht vom zweiten Triumph im zweiten Event abhalten.

Zwar war seine Pole Position im nassen Hell eindeutig ein Nachteil, doch der Schwede zog sich mehr als gut aus der Affäre. Während drei Piloten direkt nach dem Start erstmal die Joker Lap absolvierten, ließ Larsson diese links liegen und musste nur gegen einen furios gestarteten Sondre Evjen im VW Polo von Kristoffersson Motorsport kurz um seine Führung fürchten, setzte sich hier aber dann doch durch.

EuroRX Rallycross Hell
©FIAWorldRallycross.com

Während der Norweger Evjen danach immer weiter zurückfiel und nach einem Fehler ans Ende des Final-Feldes zurückfiel, ließ sich Larsson nicht beirren und blieb fokussiert. So konnte er sich nach seiner Joker-Runde am Ende um eine gute halbe Sekunde vor dem Franzosen Jean Baptiste Dubourg im Peugeot 208 durchsetzen.

Euro Supercars – Bryntesson erster Verfolger

Mit dem dritten Rang festigte unterdessen der Norweger Thomas Bryntesson seine Rolle als erster Verfolger von Larsson. Mit seinem VW Polo schnappte er in Hell immerhin dem Meisterschaftsführenden zwei von vier Qualifikationsdurchgängen vor der Nase weg und gewann auch sein Semifinale. Nur im Finale war für ihn dann nicht mehr drin als der dritte Rang,

Unterdessen zeigten beide Dubourgs eine aufsteigende Form, Andréa landete im Finale auf dem fünften Rang hinter dem Finnen Mikko Ikonen im Ford Fiesta Supercar.

Euro Rallycross Supercars
©FIAWorldRallycross.com

Für WRC2-Weltmeister und Rallye-Ass Pontus Tidemand war in Hell diesmal schon im Semifinale Endstation, mehr ging für den Schweden mit dem VW Beetle nicht.

Münnich Motorsport – Endstation Semifinale

Rene Münnich schaffte unterdessen als 9. der Qualifikation locker den Sprung ins Semifinale, mehr als Rang 5 war dann aber nicht zu holen, so dass kein Seat Ibiza im Finale der Euro RX Supercars landete.

Mandie August zeigte aufstrebende Form, verpasste aber dennoch den Sprung ins Halbfinale. Sie durfte sich aber über zwei Laufsiege in ihren Qualifikationsrennen freuen.

Euro RX EuroRallycross Hell
©FIAWorldRallycross.com

Der Schwede Peter Hedtsröm im VW Polo hatte sich für Hell mehr erhofft, kämpft er doch in der Rally X Nordic-Serie bei den Supercars auch regelmäßig um die vorderen Ränge, er musste sich allerdings ebenfalls nach dem Semifinale verabschieden.

Für das Feld der EuroRX-Supercars geht es nun ebenfalls wie für die Rallycross WM ins schwedische Höljes Anfang Juli, dann wird sich zeigen, ob jemand Robin Larsson vom Siegen abhalten kann. In diesem Sinne, Keep Rallying!

Ergebnis EuroRX Hell 2019 Finale

1. Robin Larsson4:29,584 Minuten
2. Jean-Baptiste Dubourg4:30,174
3. Thomas Bryntesson4:31,104
4. Mikko Ikonen4:33,286
5. Andréa Dubourg4:33,965
6. Sondre Evjen4:54,970

Rallycross EuroRX Supercar Stand nach 2 von 6 Läufen

  1. Robin Larsson 60 Punkte
  2. Thomas Bryntesson 51
  3. Jean-Baptiste Dubourg 47
  4. Andréa Dubourg 36
  5. Pontus Tidemand 32
Hell Rallycross
©FIAWorldRallycross.com
Share: Beitrag teilen