EuroNascar – V8 Donnern beim Race of Champions

EuroNascar – Race of Champions

Während die meisten aktiven und zukünftigen Piloten der Nascar Whelen Euro Series noch in Winterpause sind, haben sich die fahrbaren Untersätze des europäischen Nascar-Ablegers ein anderes Betätigungsfeld gesucht. Die Serie brachte ihre Boliden wieder einmal mit zum alljährlichen Stelldichein der internationalen Motorsportwelt beim Race of Champions, welches dieses Jahr erstmalig in Miami ausgetragen wurde.

Nascar Whelen Euro ROC
©Race of Champions

Und da wir uns hier schließlich im NASCAR-Mutterland befinden, war es umso passender, dass auch Namen aus der amerikanischen Topliga mit am Start waren. Sowohl Kyle, als auch Kurt Busch durften im EuroNascar-Boliden Platz nehmen und um Zehntelsekunden kämpfen. “Der Wagen erinnert mich an die Late-Model-Boliden”, so der jüngere der beiden. “Der Wagen erinnert uns irgendwie an unsere Vergangenheit. Die Lenkung und das Setup passen hier sehr gut zum engen Kurs, den wir beim ROC haben”, so Kurt Busch. Die Setup-Arbeiten wurden übrigens im Vorfeld vom amtierenden Meister der Serie erledigt. Für Anthony Kumpen eine mehr als angenehme Aufgabe.

Euro Nascar Race of Champions
©Nascar Whelen Euro Series

Im Feld der meist kleineren und sprintgewaltigen Boliden war das EuroNascar eine willkommene Ablenkung und ein großer V8-Farbtupfer im Race of Champions-Fuhrpark. Auf europäischer Seite war es David Coulthard, der mit am besten mit dem Boliden zurechtkam. Seine Zeiten am Samstag waren die schnellsten, worauf man den Schotten am Sonntag beim Duell “USA gegen der Rest der Welt” hier gegen Kurt Busch einsetzte. Der konnte im EuroNascar aber zur Bestform auflaufen und den ehemaligen Formel1-Piloten besiegen.

Ford Fusion SHR Kurt Busch
©Race of Champions – Kurt Busch mit dem großen US-Bruder der EuroNascars

Tom Kristensen ist mittlerweile zusammen mit Stig Blomqvist Rekordteilnehmer beim Race of Champions und kennt die Fahrzeuge schon sehr gut. “Das Auto ist immer sehr gut zu fahren. Es passt gut zum ROC. Es gibt einem ein gutes Gefühl beim Beschleunigen und beim Bremsen. Es ist ein wenig schwerer bei Richtungsänderungen und es kostet schon einiges an Kraft, aber es macht wirklich Spaß”, so Mr. Le Mans im Interview.

Die EuroNascar-Boliden sorgten vor allem für einen ordentlichen Sound im Marlins Park und vielleicht hat ja der ein oder andere Blut geleckt, einmal ins Renngeschehen der Nascar Whelen Euro Series einzutauchen. In diesem Sinne, Keep Racing!

NASCARs US/Euro
©Nascar Whelen Euro Series – US meets Euro
Kyle Busch (USA) and Kurt Busch (USA) during the ROC Nations Cup
©Race of Champions
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