Vorteil Kunststoff in der Automobilindustrie

Knauf Indsutries
©sba-fotografie.de

Heute wende ich mich einmal einem etwas anderen Thema zu. Es geht um Kunststoffe, die in der Automobilindustrie mittlerweile eine große Rolle spielen. Es gibt heutzutage vielfältige Einsatzmöglichkeiten für diese Werkstoffe, einer dieser speziellen Kunststoffe ist beispielsweise schaumfähiges Polypropylen – oder kurz gesagt- EPP. Kein Hersteller kommt heute an diesem vorbei, denn das Material ist äußerst leicht, elastisch, zudem akustisch isolierend und auch stoßdämpfend.

Zahlreiche Automobilkomponenten können mit diesem Kunststoff gefertigt werden. Automotive Hersteller können EPP vielseitig einsetzen. Zahlreiche Fahrzeugkomponenten im Außen- und Innenbereich lassen sich mit dem Kunststoff abdecken. Vom Aufprallschutz über Kopfstützen bis hin zu Kofferraumböden – das Einsatzgebiet ist mittlerweile ziemlich weitläufig.

EPP – Vorteil bei der Sicherheit

Im äußeren Fahrzeugbereich kann der Kunststoff als Teil von Stoßfänger-Systemen dafür sorgen, dass bei einem Aufprall die Energie besser absorbiert wird. EPP kann also daher vor allem auch bei kleineren Unfällen bei geringer Geschwindigkeit (z.B. Parkrempler, etc.) schon wertvolle Arbeit leisten, der Kunststoff kann zudem dafür sorgen, dass der eigene Geldbeutel durch solch einen Aufprall auch geschützt wird. EPP kann durch seine absorbierende Wirkung Schäden am Fahrwerk vermeiden, so fällt dann auch der Schaden geringer aus.

Schon vor einigen Jahren setzte , um mal ein Beispiel aus der Welt des Motorsport zu nehmen, Hyundai auf eine EPP-Lösung. Für die Hyundai i20 WRC, die man in der Rallye-Weltmeisterschaft einsetzte, nutzte man einen solchen Kunststoff als Seitenaufprallschutz.

Der Kunststoff bietet als weiteren Vorteil ein extrem niedriges Gewicht, was sich natürlich im Bereich der Automobilindustrie beim Fahrzeugbau positiv auf das Gesamtgewicht auswirkt. Somit steht EPP auch direkt mit einem niedrigeren Spritverbrauch im Zusammenhang.

Der Kunststoff kommt mittlerweile aber noch in ganz vielen anderen Fahrzeugbereichen und Autokomponenten zum Einsatz, welche den meisten sicher gar nicht bewusst sind. Zum Beispiel bei den Radkästen oder Rücksitzbänken.

Sicherer Kunststoff im Automotive-Sektor

EPP bietet als weiteren entscheidenden Vorteil eine Sicherheit im hohen Temperaturbereich, das Material ist vor allem auch beständig gegenüber Öl und anderen Chemikalien, die im Fahrzeugbau eingesetzt werden.

Die Einsatzgebiete im Inneren eines Fahrzeuges umfassen unterdessen einen ganze Reihe von Komponenten, man findet den Werkstoff mittlerweile als Batterieabdeckung, bei den Armlehnen und Dachholmen, er dient der Sitzversteifung und man findet ihn sogar als Hutablage.

Bei Sitzeinlagen oder auch bei Autositzen für Kinder, Türpolsterungen und vielen ist dieser Kunststoff gefragt wie kein anderes Material.

Anbieter gibt es viele, Knauf Industries möchte ich an dieser Stelle nennen, die Firma ist mir selbst noch als Sponsor aus der EuroNASCAR ein Begriff. Der Ursprung von Knauf geht zurück ins Jahre 1932, als das Unternehmen im deutschen Iphofen gegründet wurde. In den späten 1980er Jahren wurde die Firma Knauf Industries in Frankreich gegründet, die neben Verpackungsmaterialien auch Automobilkomponenten herstellt.

Im Bereich der Kunststoffschäume wie das oben beschriebene EPP oder auch EPS (schaumfähiges Polystyrol) vertrauen mittlerweile viele Hersteller auf das Unternehmen. Das soll es heute als kleiner Ausflug in die Welt der Werkstoffe der Automobilindustrie gewesen sein.In diesem Sinne, bis bald und Keep Racing!

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