Ring-Planung – Termine 2017

AMG GT3
©Jan Brucke/VLN

Aktuell herrscht Ruhe in der Grünen Hölle, der Winter hat die Nordschleife des Nürburgrings im festen Griff. Doch bereits Ende März steht schon der erste VLN-Lauf der Saison 2017 ins Haus. Nur zwei Monate später Ende Mai geht es dann auch schon wieder 24 Stunden lang im Eiltempo durch die Eifel mit dem 24h-Rennen.

Im April starten die RCN (Rundstrecken-Challenge Nürburgring) und die GLP (Gleichmäßigkeitsprüfung) in das neue Rennjahr, für beide stehen in diesem Monat gleich zwei Veranstaltungen auf dem Programm. Die GLP hat übrigens mittlerweile wieder ihre eigene Website. An dieser Stelle dann alle Nürburgring-Nordschleifen-Termine 2017 in der Übersicht:

24h-Rennen:

ADAC Qualifikationsrennen: 22.-23. April 2017

24 Stunden Rennen Nürburging: 25.–28. Mai 2017

VLN Termine 2017:

18.03.2017 – Test- und Einstellfahrten

25.03.2017 – 63. ADAC Westfalenfahrt
08.04.2017 – 42. DMV 4-Stunden-Rennen
24.06.2017 – 59. ADAC ACAS H&R-Cup
08.07.2017 – 47. Adenauer ADAC Worldpeace Trophy
19.08.2017 – ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
02.09.2017 – 40. RCM DMV Grenzlandrennen
23.09.2017 – 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
07.10.2017 – 49. ADAC Barbarossapreis
21.10.2017 – 42. DMV Münsterlandpokal

BMW RCN
©tmfepictures – RCN Nordschleife

Termine RCN -Rundstreckenchallenge 2017

01. April 2017
22. April 2017
25. Mai 2017
10. Juni 2017
22. Juli 2017
05. August 2017
16. September 2017
30. September 2017
14/15. Oktober 2017 – 3h-Rennen (geplant)

Termine RCN GLP – Gleichmäßigkeitsprüfung 2017

GLP 1 – 01. April 2017 – Venntrophy
GLP 2 – 22. April 2017 – Schloß Augustusburg Brühl
GLP 3 – 10. Juni 2017 – Rhein-Sieg
GLP 4 – 22. Juli 2017 – Bergischer Schmied
GLP 5 – 05. August 2017 – Klingentrophy
GLP 6 – 16. September 2017 – Rhein-Ruhr
GLP 7 – 30. September 2017 – Erftquellenpreis

Audi RS 3 LMS
©Jan Brucke/VLN

Neues aus der VLN Langstreckenmeisterschaft

2017 wird erstmal die TCR-Klasse ausgeschrieben, hier wird die Verwendung von Einheitsreifen erwogen. Die Tourenwagen-Fahrzeuge nach TCR-Reglement sind sicherlich ein Hingucker, wenn auch aus Kostengründen sicher nicht der fahrbare Untersatz, den man im Breitensport erwartet, hier wird man sich dann eher der RCN zuwenden müssen.  Als einer der ersten Zugänge in der Klasse setzt Bonk Motorsport für Achim und Jürgen Nett einen Peugeot 308 Racing Cup ein.

Das Team Møller Bil Motorsport aus Norwegen setzt künftig ebenfalls auf die TCR-Klasse und bringt hier einen Audi RS 3 LMS an den Start.

Mies-Schrey VLN Meister 2016
©Jan Brucke/VLN – Klassenaufstieg für die Meister

Die amtierenden Meister der VLN, Alexander Mies und Michael Schrey, wechseln für das kommende Rennjahr zu GetSpeed Performance und starten in der Saison 2017 zusammen mit Teamchef Adam Osieka im Porsche 911 GT3 in der Carrera-Cup-Klasse.

GetSpeed setzt zudem noch zwei weitere 911er in der Carrera-Cup-Klasse ein, den ersten pilotiert Uli Berg, im zweiten wechseln sich Janine Hill, John Shoffner, sowie der 26-fachen VLN-Gesamtsieger Arno Klasen ab. In der SP7 sitzen am Steuer eines Porsche 911 GT3 MR (991) Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück mit der Aussicht auf Klassensiege.

Zuwachs bekommt die GT4-Klasse. Mercedes-AMG plant, das Kundensport-Engagement 2017 hier zu erweitern und auf Basis des AMG GT R ein Fahrzeug zu entwickeln. In der SP10 heißt es dann bald Mercedes gegen Aston Martin mit dem Vantage V8 und Porsche mit dem Cayman GT4, nicht vergessen darf man allerdings die KTM X-Bow, die bei ihrer Premiere 2016 gleich einen Doppelsieg feiern konnten.

KTM X-Bow GT4
©Jan Brucke/VLN – KTM X-Bow GT4

Einheitsreifen und Fahrereinstufung

Die FIA-Fahrereinstufung ist in der kommenden Saison auch für die GT4-Klasse (SP10) relevant: Als Profis der Kategorie Platin eingestufte Fahrer werden nicht startberechtigt sein. Zudem sind in der SP10, die sich durch das gestiegene Interesse der Hersteller im GT4-Sektor wachsender Beliebtheit erfreut, nur noch Einheitsreifen geplant.

Nenngeld

Für alle Teams, die sich 2017 dazu entschließen, Autos in den Klassen V1 bis V4, VT1 und VT2, H2 oder TMG GT86 Cup (Cup4) einzusetzen, werden die Kosten geringer: Pro Lauf und Fahrzeug sind zukünftig 500 statt 600 Euro Nenngeld zu bezahlen.

Zudem kommt es beim Nenngeld in der GT3-Klasse zu einer Veränderung: Dieses richtet sich pro Auto nach der jeweiligen Fahrerkonstellation. Das Nenngeld für ein Auto in der Profi-Wertung liegt 2017 pro Lauf bei 4.500 Euro und für ein Auto in der Pro-Am-Wertung bei 3.500 Euro (dem Satz, der 2016 für alle Fahrzeuge in den Klassen SP9, SP-Pro und SPX galt). Das Nenngeld für die GT3-Fahrzeuge, die ausschließlich von Bronze-Piloten und ungelisteten Fahrern gesteuert werden, wurde auf 3.000 Euro pro Lauf festgelegt.

Tim Scheerbarth VLN
©Jan Brucke/VLN – Tim Scheerbarth
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