Auf ins Oval – Pfingstrennen Raceway Venray

Raceway Venray Team racing total
©André Wiegold/leadlap.de

Raceway Venray – Deutsches Duo beim Pfingstrennen

Bevor das deutsche Team von racing-total sein Debüt in der NASCAR Whelen Euro Series in Brands Hatch am zweiten Juni-Wochenende feiern wird, geht es für die Mannschaft am Pfingstmontag auf dem niederländischen Halbmeilen-Oval des Raceway Venray in der LMV8-Serie rund.

Stammpilot Marko Stipp ist natürlich wieder vertreten, doch auch der Wagen mit der #17 geht wieder auf die halbe Meile. „Nach dem Saisonauftakt, an dem beide Autos teilgenommen haben, kam sehr viel positives Feedback von den Fans. Das hat uns bestärkt, erneut zwei Fahrzeuge einzusetzen“, so racing-total.de-Teamchef Hubertus Heyman. „Mit Marko Stipp haben wir einen Routinier im Team, der ein Kandidat für die Top-Fünf ist.“

Jahrelang ging Marko Stipp auf in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring an den Start. Jetzt startet er gemeinsam mit racing-total.de in der LMV8 Oval Series und in der NASCAR Whelen Euro Series. Das Erkennungszeichen des Deutschen in beiden Rennserien: die Startnummer 46.

Neben Marko Stipp in seinem Chevrolet fährt mit Christoph Kragenings ein alter Bekannter, zumindest für mich. Christoph ist mittlerweile beim  Pay-TV-Sender auto motor und sport channel gelandet und durfte schon das ein oder andere Mal in einen Rennboliden klettern. Beim ersten Rennen des Jahres gab er sein Debüt in der Serie, darüber gibt es dann auch eine 45-minütigen Reportage beim auto motor und sport channel zu sehen.

Venray
©André Wiegold/leadlap.de

Rennen im Oval mit V8-Power

„Beim Saisonauftakt habe ich zum ersten Mal Oval-Rennluft geschnuppert und großen Gefallen daran gefunden“, so Christoph nach seinem Debüt im ungewohnten V8-Boliden. Am Pfingstmontag geht er erneut im Ford Mustang-Boliden mit der Nummer #17 an den Start. „Christoph hat einen super Job bei seinem Debüt gemacht. Er hat sich stetig verbessert und gezeigt, dass er im Oval zurechtkommt. Deswegen sitzt er jetzt wieder in unserem Mustang“, so Teamchef Heyman.

„Dass es jetzt weitergeht freut mich sehr. Ich weiß, dass ich noch sehr viel lernen muss. Im Oval Rennen zu fahren ist etwas vollkommen anderes als auf einer normalen Rundstrecke“, so der 31-Jährige. Auf dem 880 Meter langen Halbmeilenoval fährt die LMV8-Serie pro Renntag drei Läufe. Dabei tummeln sich 20 bis 25 Fahrer auf der Strecke. „Eine Runde dauert nur rund 20 Sekunden. Da kommt es auf jede Sekunde an, wann man auf der Bremse steht und dann wieder auf das Gas tritt.“

LMV8 Raceway Venray
©André Wiegold/leadlap.de

Die LMV8-Serie orientiert sich an der US-amerikanischen NASCAR. Die Autos sehen ähnlich aus und werden wie in den USA von einem 5,7-Liter-V8 angetrieben. Die Leistung liegt bei rund 440 PS, elektronische Helfer wie ABS, Traktionskontrolle oder eine Servolenkung gibt es nicht.

„Die Rennen dauern nur gute zehn Minuten. Trotzdem schwitzt man wie nach einer Stunde auf der Nürburgring-Nordschleife“, weiß Christoph zu berichten und fügt hinzu: „Das ist eine einmalige Atmosphäre, wenn die V8-Monster und gut 10.000 PS zwischen den Betonwänden entlang donnern. Die Tribünen sind voll und die Fans kommen so dicht an die Action heran wie in kaum einer anderen Serie. Jeder Motorsportfan sollte sich ein LMV8-Rennen mal aus der Nähe ansehen.“

Die LMV8-Serie trägt ihr zweites Saisonrennen am 05. Juni  2017 auf dem Raceway Venray aus. Der Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre ist frei, Erwachsene zahlen 15 Euro. In diesem Sinne, Keep Racing!

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