Rallye-EM – Saisonfinale – U28 – Kreim Gesamtdritter

Frank Christian und Fabian Kreim
©Ricardo Oliveira via Skoda Auto Deutschlan

Fabain Kreim Gesamtdritter in der U28-Rallye-Europameisterschaft 2018

Fabian Kreim krönte seine Premierensaison in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) am Ende mit einem Podestplatz im U28-Championat.

Nach einem engen Kampf über das ganze Jahr landete der 26-jährige mit Beifahrer Frank Christian auf Platz drei in der von Skoda Piloten dominierten prestigeträchtigsten EM-Nachwuchswertung.

Den Titel konnte sich der Russe Nikolay Gryazin sichern, der auch beim Highspeed-Finale in Lettland im Skoda Fabai R5 triumphierte. Das Duo Kreim/Christian bewies seine gewachsene Stärke auf Schotter erneut bei der Rally Liepaja mit einer Prüfungsbestzeit und verpasste als Vierte das Podium nur um 8,2 Sekunden.

ERC 2018 Kreim
©Ricardo Oliveira via Skoda Auto Deutschlan

Rallye-EM – Enges U28-Championat 2018

„Es war eine unglaublich intensive Saison, die uns mit dem Titeldreikampf bis zur letzten Rallye wirklich alles abgefordert hat. Wir sind ans absolute Limit gegangen! Die internationale Konkurrenz ist extrem stark, deshalb freue ich mich über den Podestplatz in der U28-Gesamtwertung umso mehr. Glückwunsch an meinen Skoda-Kollegen Nikolay Gryazin, der ein verdienter Champion ist.

Ein dickes Dankeschön geht an Skoda Auto Deutschland, meinen Copiloten Frank und das ganze Team, ohne die dieser Einsatz und Erfolg nicht möglich gewesen wäre“, bilanzierte Fabian Kreim. Im Ziel der Rally Liepaja feierte das deutsche Fahrerduo gemeinsam mit den Mechanikern und Ingenieuren des BRR-Einsatzteams um Chef Raimund Baumschlager ein erfolgreiches Rallye-Jahr.

Nach zwei deutschen Meistertiteln in Serie ist Fabain Kreim 2018 der Aufstieg ins Kontinentalchampionat somit überzeugend gelungen. Platz fünf zum Saisonauftakt auf den Azoren folgte eine Serie von vier Podestplätzen in der U28-Wertung. Höhepunkt war dabei der EM-Premierensieg bei der Rally di Roma Capitale. In den beiden letzten Events der Saison bewiest Asphaltspezialist Kreim zudem, dass er auch auf dem für ihn ungewohnten Schotterbelag die besten Nachwuchspiloten des Kontinents herausfordern kann. Nach einem dritten Platz bei der Rallye Polen endete die Saison ejtzt mit dem vierten Rang in Lettland.

Fabian Kreim Rallye-EM Skoda Fabia R5
©Ricardo Oliveira via Skoda Auto Deutschlan

Somit steht nach dem Vizemeistertitel in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) 2016 ein weiterer großer internationaler Erfolg für den Odenwälder Kreim zu Buche. In der U28-Gesamtwertung belegt er abschließend mit 122 Punkten Platz drei hinter seinen Markenkollegen Nikolay Gryazin (154 Punkte) und Chris Ingram (126 Punkte).

Der Titelkampf des Fabia R5-Trios sorgte auch beim großen Saisonfinale auf den Highspeed-Schotterpisten der Rallye Lettland für Spannung. Gryazin wiederholte nach 205,83 Wertungskilometern seinen Vorjahressieg mit 43,3 Sekunden Vorsprung auf Ingram. Fabian Kreim landete nach einem spannenden Duell um einen Podestplatz mit dem Schweden Fredrik Ahlin auf Position vier.

„Die Devise in Lettland hieß die meiste Zeit: Vollgas. Es war ein tolles Weekend mit unglaublicher Geschwindigkeit. Da braucht es Mut und Selbstbewusstsein. Ich habe in dieser Saison sehr viel dazu gelernt, vor allem auf Schotter. Das wird mir in Zukunft helfen“, so Fabian Kreim.

Auch Andreas Leue, verantwortlich für Motorsport und Tradition bei Skoda Auto Deutschland, zog eine positive Saisonbilanz: „Fabian hat zusammen mit Frank nachgewiesen, dass er schon auf Augenhöhe mit den besten Nachwuchspiloten des Kontinents fährt. Besonders freut mich, dass er über die sechs EM-Events eine steile Lernkurve gezeigt hat. Man darf nicht vergessen, dass seine Hauptkonkurrenten speziell auf Schotter wesentlich mehr Erfahrung haben. Der richtig hart erkämpfte Podestplatz in der U28-Gesamtwertung ist ganz klar ein Grund zum Feiern für die Jungs und das ganze Team! “

Rallye-EM U28 Kreim
©Ricardo Oliveira via Skoda Auto Deutschlan

ERC Rallye-Europameisterschaft, Rally Liepaja – Endstand in der U28-Wertung:

1. Gryazin/Fedorov (RUS/RUS), Skoda Fabia R5 1:40:14,5 Std.
2. Ingram/Whittock (GB/GB), Skoda Fabia R5 + 0.43,3 Min.
3. Ahlin/Sjöberg (S/S), Skoda Fabia R5 + 0.48,8 Min.
4. Kreim/Christian (D/D), Skoda Fabia R5 + 0.57,0 Min.
5. Mareš/Hloušek (CZ/CZ), Skoda Fabia R5 + 2.25,7 Min.