RCN – Rhein-Ruhr am Ring

Gerhard Porsche 997
©tmfepictures – erneuter Gesamtsieg für Christopher Gerhard

Während bei der VLN nach den 24 Stunden das Starterfeld immer etwas dünner wird, sieht es bei der RCN da ganz anders aus. In der Breitensportserie fand sich beim vierten Lauf – „Rhein-Ruhr“ – ein Teilnehmerfeld von 170 ein – da kann man doch nicht meckern.

An der Spitze des Feldes gab es das gewohnte Bild zu sehen. Der Gesamtsieg ging erneut an Christopher Gerhard in seinem Porsche 997 GT3 Cup, der nicht zu schlagen war. „Die Bedingungen auf der Strecke waren gut. Einzig bei dem dichten Verkehr durfte man sich keinen Fehler erlauben“, so der Sieger. Hinter ihm folgten auf den Rängen 2 und 3  Lucian Gavris mit seinem BMW E92 M3 und Marcus Löhnert, der damit auch in der Klasse RS3A mit seinem Audi TT RS siegreich war.

Clio 69 RCN
©tmfepictures – Rolf Weißenfels – Clio aus der Klasse RS 2A

Wiederholungstäter gab es auch in der Klasse V5. Christian Büllesbach und Norbert Fischer konnten hier einen ganz knappen Erfolg feiern. Das Duo war bei Zieldurchfahrt zeitgleich mit Uwe Petersen, der einen BMW M3 über die Nordschleife bewegt.

Den erneuten Klassensieg gab es dank der schnelleren ersten Sprintrunde. Büllesbach/Fischer liegen damit auch im Gesamtklassement weiter vorne, gefolgt von Jürgen Schulte und „Kiko“ mit ihrem Opel Astra OPC, die in Ihrer Klasse dieses Mal nur 10 Teilnehmer am Start hatten.

OPC Opel Astra
©tmfepictures – Roman Löhnert – Astra OPC aus der Klasse CUP1

Für die GLP – die Gleichmäßigkeitsprüfungen war es an diesem Samstag die dritte Saisonveranstaltung. Hier hatten die Teilnehmer mit äußerst schwierigen Streckenbedingungen zu kämpfen, setzte doch kurz nach dem Start Regen ein, der immer stäker wurde.

Trotzdem behielten die meisten die Übersicht, immerhin kamen 111 von 140 Startern ins Ziel.  Auch hier hatten die „Serientäter“ das Sagen – Stefan Kunze und Christian Vidal konnten den dritten Gesamtsieg in Folge feiern, im Ziel hatten sie mit ihrem BMW M3 3,2 Fehlerpunkte gesammelt.

RCN und GLP – beide hatten mehr als ordentliche Starterfelder im Gepäck. Vielleicht ist das der letzte wirkliche Breitensport, der auf dem Nürburgring ausgetragen wird. Dem ein oder anderen wird vielleicht der direkte Zweikampf fehlen, wenn es hauptsächlich gegen die Uhr geht. Doch die Faszination Nordschleife, gepaart mit derart großen Starterfeldern, entschädigt dafür auf jeden Fall.

Für beide Serien geht es jedenfalls am 11. Juli 2015 mit der nächsten Veranstaltung weiter. In diesem Sinne, Keep Racing!

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