RCN – zwischen Eifelschauer und Tempolimit

Porsche 991 GT3
©tmfepictures – RCN Gesamtsieger Christopher Gerhard

Vergangenes Wochenende stand neben dem Qualifikationsrennen für die 24h auf dem Nürburgring auch das zweite Rennwochenende der GLP und der Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife an. Die Piloten der GLP “Schloss Augustusburg” hatten als erste die zweifelhafte Ehre, auf die wohl zurzeit meistdiskutierten Verkehrszeichen Deutschlands zu treffen, will heißen auf die vorgeschriebenen maximalen Höchstgeschwindigkeiten von 200 km/h (Bereich Hocheichen/Flugplatz), sowie 250 km/h im Bereich Döttinger Höhe/Antoniusbuche. Vorneweg, von großen Problemen hier oder bei der RCN habe ich nichts weiter gehört, alles sind respektabel durch die “Slow Zones” gekommen-wer hat sich aber bitte diesen Namen ausgedacht?

Zurück zur GLP. Hier konnte die Startnummer #2 mit Stefan Kunze  und Christian Vidal am Steuer ihren Sieg vom Saisonstart wiederholen. Der weiße BMW M3 stand ganz im Zeichen der #2, Startnummer, Doppelsieg zum Saisonstart und im Endergebnis? Genau: 2,0 Fehlerpunkte. Passt würde ich sagen. Dahiner fanden sich Susanne und Stefan Kusch mit ihrem Citroen AX 11 (2,4 Fehlerpukte) und der VW Golf II von Holger Träger und Alexander Keller ein (3,3 Fehlerpunkte).

BMW 318i compact
©tmfepictures – RCN – farbenfroher BMW 318i – Dominik Raubuch

Die Rundstrecken-Challenge konnte dieses Mal satte 195 Teilnehmer vermelden – da wir uns mit großen Schritten den 24h nähern, wurde dieses Mal die Streckenvariante des Langstrecken-Klassikers gefahren. Und wir konnten auch einen Gesamtsieger küren, anders als beim Saisonauftakt. Zwar waren auch die Wetterbedingungen nicht optimal – aber mit dem ein oder anderen Eifelschauer muss man ja im April rechnen, immerhin – von Schnee blieb man verschont. Christopher Gerhard (TAM-Racing) war der schnellste an diesem Renntag mit seinem Porsche 991 GT3. So ganz einfach war die Sache aber sicher nicht, der Eifelregen machte gerade die taktisch richtige Entscheidung nicht so ganz einfach. So kam nach dem Wechsel auf Regenreifen recht bald der Wechsel zurück auf Slicks.

Porsche Cayman
©tmfepictures – Rang 3 für die 333

Das Podium in Sachen Gesamtwertung vervollständigten Lucain Gavris mit seinem BMW E92 M3 auf Rang 2, gefolgt von Carsten Palluth und Holger Spelsberg im von Black Falcon eingesetzen Porsche Cayman.

In Sachen Gesamtklassement der RCN wirbelte der Eifelregen das Ganze etwas durcheinander. Rang 2 in der Klasse V5 reichte für Christian Büllesbach und Norbert Fischer (BMW Z4)  nach dem Auftaktsieg nicht aus, um die Tabellenführung zu halten. Diese übernahm der Opel Astra OPC vom Team Pink Power Taunus Racing mit Jürgen Schulten und “Kiko” am Steuer, die die Klasse V3 für sich entscheiden konnten.

Opel Astra OPC
©tmfepictures – neuer Tabellenführer-Opel Astra OPC #10

Auch dieses Mal waren drei Fahrer aus der WTCC zu Gast in Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Gabriele Tarquini, Stefano D’Aste und Tiago Monteiro wollten unbedingt noch mehr Nordschleifen-Kilometer abspulen. Wenn die WTCC in die Eifel kommt, haben die Piloten nun ja auch eine neue Gegenerin – Sabine Schmitz wird das Feld dann aufmischen. Soviel können die Herren Tarquini und Co. ja gar nicht mehr zum Fahren kommen – vielleicht sollten sie sich hier erstmal hinten anstellen.

Wie gehts es weiter? Die GLP hat nun erstmal Pause, hier geht es erst am 13.06.2015 weiter. Die Rundstrecken Challenge unternimmt währendessen noch den Lauf auf die “Feste”. Im Rahmen des 24h-Rennens findet am 14.05.2015 der 3. Lauf Feste Nürburg statt. Und man kann sicher sein, dass die RCN wieder Breitensport vom Feinsten liefern wird – trotz Tempolimit oder Eifelregen. In diesem Sinne, Keep Racing.

PS: Fotos kommen noch aus Lauf 1-Danke dafür an tmfepictures – Rückblick zu Lauf 1 und “kleine” RCN-Einführung ist hier online.

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