RX2 – Oliver Eriksson in Hell unschlagbar

Oliver Eriksson
©2019 MPA Creative

RX2 International Series in Hell/Norwegen – Oliver Eriksson mit viertem Erfolg im vierten Rennen – Der Schwede dominiert weiter die Klasse der Supercar Lites Boliden nach Belieben –

4 von 4 – Eriksson bleibt in der Erfolgsspur

Der Schwede Oliver Eriksson ist in der RX2 in diesem Jahr das, was in den letzten Jahren Johan Kristoffersson bei den Supercars der WorldRX war – Seriensieger und Meisterschaftsdominator.

So brachte der Auftritt der RX2 Rallycross-Serie im norwegischen Hell im Rahmen der Rallycross-WM dann auch keinerlei Überraschung zu Tage.

Drei von vier Qualifikationsdurchgängen gingen an Eriksson, in der ersten Qualifikation konnte sich noch Lokalmatador Ben-Philip Gundersen durchsetzen, danach hatte die Konkurrenz aber mal wieder das Nachsehen. Lediglich schlechtere Streckenverhältnisse brachten Oliver Eriksson um einen Clean Sweep, der der Titelverteidiger musste als einer der ersten der RX2 auf die norwegische Rallycross-Piste in den ersten Qualifikationsrennen.

RX2 Rallycross Hell 2019
©2019 MPA Creative

Doch mit dem Sieg im Semifinale ging es standesgemäß weiter, im Finale, welches anders als bei der WorldRX noch bei trockenen Wetter- und Streckenbedingungen stattfand, siegte er überlegen mit über zwei Sekunden Vorsprung auf den ersten Verfolger.

Mit einer weiteren dominanten Vorstellung und dem Sieg beim vierten von insgesamt sieben Events 2019 ist die Titelverteidigung in diesem Jahr nur Formsache. Eriksson ließ in den bisherigen Veranstaltungen gerade mal einen Punkt liegen, sonst hätte er aktuell die maximale Punkteausbeute.

Er kennt die Boliden aus dem Vorjahr gut, als er im Duell mit dem aktuell bei der GCK Academy fahrenden Guillaume De Ridder die Meisterschaft bereits erringen konnte. Dazu kämpf er in der Klasse der Supercars bei der skandinavischen Rally X Nordic mit um den Titel, es ist hoffentlich nur eine Zeit, bis wir ihn in der WorldRX sehen. Mehr empfehlen kann man sich ja nun mal nicht.

Oliver Eriksson OlsbergsMSE
©2019 MPA Creative

Oliver Eriksson nach dem Finale in Hell

„Vier von vier – darüber kann ich mich nicht beschweren. Es war ein anstrengendes Wochenende, die Konkurrenz war sehr eng und viele Fahrer haben eine starke Pace gezeigt und ich fühlte mich auch nicht in Topform, aber wenn man im Auto sitzt, übernimmt das Adrenalin und man macht einfach seinen Job“, so Eriksson. Wie groß der Abstand dann erst ist, wenn der 20-jährige Schwede sich gut fühlt, sei mal dahingestellt…

Gundersen vor Kallio – Norwegen vor Finnland

Hinter Eriksson ging es dann schon enger zu. Hier konnte sich im Kampf um den Titel Best of the Rest der Norweger Ben-Philip Gundersen vor dem Finnen Jesse Kallio durchsetzen, zur Freude der heimischen Zuschauer.

Mit dem Gewinn des ersten Qualidurchgangs und seines Halbfinales lief es für den Norweger in Hell deutlich besser nach einem bisher durchwachsenen Jahr.

Jesse Kallio RX2
©2019 MPA Creative

Jesse Kallio konnte mit dem dritten Rang seine Serie von Podiumsergebnissen in der Saison 2019 weiterführen, nachdem er im Vorjahr an gleicher Stelle in der EuroRX Super 1600 noch den Sieg feiern konnte.

Hinter den ersten Drei landete RX2-Gaststarter Marcus Högland auf dem vierten Rang vor dem Belgier Steven Volders und Fraser McConnell. Beim Jamaikaner lief es im Finale nicht rund, nachdem er in der Qualifikation noch den dritten Rang belegte. Nach seinem Erfolg in der amerikanischen ARX2-Serie bleibt er aber immer ein Kandidat auf den Vizetitel im Duell mit Kallio.

Rallycross Action in Hell
©2019 MPA Creative

Für eine kurze Schrecksekunde sorgte unterdessen der Lette Vasiliy Gryazin im allersten Rennen des Hell-Wochenendes. Bei der Anfahrt zur ersten Kurve kam es zu einem Kontakt und Gryazin überschlug sich, setzte danach aber seine Fahrt unverdrossen fort.

Ganz vorne bestimmte aber Oliver Eriksson unbeirrt das Geschehen, das dürfte auch im Juli im schwedischen Höljes nicht anders werden. In diesem Sinne, Keep Rallying!

RX2 Podium Hell Rallycross
©2019 MPA Creative

Ergebnis RX2 Rallycross Hell Finale 2019

1. Oliver Eriksson (SWE) Olsbergs MSE 6 Runden
2. Ben-Philip Gundersen (NOR) JC Raceteknik +2,168s
3. Jesse Kallio (FIN) ) Olsbergs MSE  +2,870s
4. Marcus Höglund (SWE) Team Höglund +4,326s
5. Steve Volders (BEL) Nationale Renstal Trommelke +5,824s
6. Fraser McConnell (JAM) Olsbergs MS +6,113s

RX2 Stand nach 4 von 7 Läufen

1. Oliver Eriksson (SWE) 119 Punkte
2. Jesse Kallio (FIN) 98
3. Fraser McConnell (JAM) 81
4. Ben-Philip Gundersen (NOR) 74
5. Sami-Matti Trogen (FIN) 67
6. Vasiliy Gryazin (LVA) 55
7. Simon Olofsson (SWE) 45
8. Anders Michalak (SWE) 44
9. Steve Volders (BEL) 41
10. William Nilsson (SWE) 37

RX2 Norway
©2019 MPA Creative
Share: Beitrag teilen