Victory Lane für Stewart-Haas Racing

Martinsville Kurt Busch
©Chris Graythen / NASCAR via Getty Images

Sechs Rennen des NASCAR Sprint Cups sind dieses Jahr nun schon Geschichte. Und damit auch gleich sechs verschiedene Rennsieger. Dale Earnhardt Jr. und Kevin Harvick gewannen die ersten zwei Rennen des Jahres. Es folgten Brad Keselowski, Carl Edwards und Kyle Busch. Und schließlich am letzten Sonntag mit Kurt Busch der zweite Mann von Stewart-Haas-Racing, der in die Victory Lane fahren konnte.

In einem hart umkämpften und spannenden Rennen auf dem ShortTrack in Martinsville konnte Busch den amtierenden Champion, Jimmie Johnson, niederringen und seinen Debütsieg für das Team von Stewart-Haas Racing abliefern. Übrigens sein erster seit Dover im Jahre 2011. Dieses Rennen ist noch immer im Gespräch, nachdem wir es seit einem Zwischenfall in der Box nun mit einer kleinen Privatfehde zwischen Brad Keselowski und Kurt Busch zu tun haben. Nachdem sich Keselowski auf der Strecke revanchierte, schien auch für die #41 der Tag erstmal gelaufen.

Busch selber äußerte sich im Teamradio nicht gerade sagen wir mal positiv über seine Hoffnungen auf ein gutes Rennergebnis. Doch anscheinend tut dem älteren der beiden Busch-Brüder das neue Umfeld recht gut. Wer jetzt erwartete, das dem Mann hinter der Startnr. 41 der Kragen platzte – was in der Vergangenheit häufig der Fall war – sah sich eines Besseren belehrt, zumindest konnte er die „vorhandene Energie“ in ein mehr als positives Rennergebnis umwandeln. Rückblick – Januar diesen Jahres – Interview Tony Stewart: Smoke gibt zum Besten, dass er erwartet, mindestens drei Wagen von SHR im Chase zu sehen. So schnell kann es gehen; dass allerdings beide Neuzugänge zum jetzigen Zeitpunkt bereits einen Rennsieg feiern konnten, damit hat der Chef selber wohl dann doch nicht gerechnet.

Tony Stewart Kurt Busch
©Jeff Zelevansky / NASCAR via Getty Images

Wie steht es um Tony Stewart selber? Fragen und Berichte zum Zustand seines Beines, die er eh schon nicht mehr hören konnte, sind mittlerweile verstummt. Nach einem etwas holprigen Saisonstart, wo bereits der ein oder andere vermutete, dass das neue Vierer-Gespann bei SHR wohl nicht so funktioniere, läuft es mittlerweile mehr als rund. Neben den Siegen von Harvick und Bush kommt auch der Boss selber immer besser in Tritt. Platz 4 in Bristol war ein erstes Ausrufezeichen, nachdem er einen langen Weg durchs Feld von Startplatz 37 hinter sich hatte. In Fontana in der folgenden Woche schnupperte er kurz vor Rennende Führungsluft, hatte aber gegen die direkten Verfolger mit vier neuen Reifen keine Chance, ein guter Platz 5 sprang am Ende heraus. In Martinsville konnte er sich zu Beginn des Rennens lange in den Top10 halten, Handlings-Probleme und eine Durchfahrtsstrafe warfen ihn letztendlich auf den 17. Platz zurück. Dennoch, ein klarer Aufwärtstrend ist erkennbar. Und der Sommer kommt erst noch, traditionell schlägt Tony Stewart hier eher zu. Und das es ausgerechnet der Chef nicht in den Chase schafft, das kann ich mir beileibe nicht vorstellen.

Da wir grad den 1. April erst hinter uns gelassen haben, bin ich noch auf das folgende Video gestoßen, was dem ein oder anderen auch die lustige Seite des Tony Stewart näher bringen wird. Trotzdem, Mechaniker möchte ich bei dem ein oder anderen Scherz bei seinem Team dann wohl doch nicht werden – wer kurz mal eben den eigenen Mechaniker „anzündet“…, aber hört selbst:

 

Soviel zum Thema Crew-Mitglied bei Tony Stewart… Interessant auch noch die 60-Sekunden Fragerunde an Smoke, in der er für den ein oder anderen vielleicht eine überraschende Antwort parat hat. Ich für meinen Teil warte jetzt nur noch auf den ersten Besuch der #14 in der Victory Lane 2014. Die erste Chance dazu gibt es dann am kommenden Wochenende auf dem 1,5 Meilen Oval des Texas Motor Speedway. Keep Racing!

 

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