Eine Ode an den VW Käfer – Das Buch

VW Käfer Buch
mit freundlicher Genehmigung vom Prestel Verlag

VW Käfer – Das Buch

Es gibt wohl kaum ein Fahrzeug, was die Herzen aller Automobil-Liebhaber höherschlagen lässt. Doch ein VW Käfer ist überall gern gesehen, das ist heute nicht anders, wie zu seinen Anfängen. 21, 5 Millionen Käfer wurden weltweit produziert, davon über 16 Millionen in Deutschland. Auch wenn das Kultauto danach bei den Produktionszahlen vom Golf überholt wurde, ist er bei den Oldtimern immer noch ganz vorne.

Der Käfer war und ist nicht einfach nur ein Auto – vom Familienfahrzeug bis hin zum Freiheitssymbol nimmt der VW Käfer die unterschiedlichsten Rollen ein. Die Idee zu diesem Wagen fürs Volk entstand vor dem Zweiten Weltkrieg. Es war Ferdinand Porsche, der 1934 mit der Konstruktion beauftragt wurde, bevor ein Jahr später der erste Prototyp mit 22,5 PS gebaut wurde. Was folgte war der Siegeszug des Käfers, der nach Kriegsende einen ersten Aufschwung erlebte, als die britische Militärregierung Volkswagen mit einer großen Lieferung beauftragte.

VW Käfer Das Buch
mit freundlicher Genehmigung vom Prestel Verlag

1946 lief bereits der 10.000 ste vom Band, 1953 war es dann schon der 500.000 ste – als das Ende seiner Produktionszeit gekommen war, rollte am 30. Juli 2003 im mexikanischen Puebla Nr. 21.529.464 vom Band. In Deutschland wurde er letztmalig Anfang 1978 gebaut, doch die Faszination des Käfers bleibt ungebrochen.

Für alle Automobil-Liebhaber und Käfer-Fans ist jetzt der Band „VW Käfer – Das Buch“ erschienen, das der Kult-Karosse die Aufmerksamkeit widmet, die sie verdient hat. Auf über 50 Seiten geht es zuerst um die Geschichte des erfolgreichen Volkswagens. Von der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, als der Käfer noch als KdF-Wagen getauft war, über den Krieg hinweg bis in die Neuzeit nimmt einen Autor Keith Seume mit auf eine Zeitreise, die das Kult-Auto erlebt hat. Dabei waren sowohl unruhige Zeiten, als auch die Wirtschaftswunderjahre. Doch kein Automobil war so erfolgreich wie der Käfer, der es als „Herbie“ auch auf die Leinwand und irgendwie ja somit in den Motorsport schaffte.

Herbie
mit freundlicher Genehmigung vom Prestel Verlag

Vielen ist nicht bekannt, wie viele unterschiedliche Käfer-Modelle es überhaupt gab. Der der Historie folgende Teil des Buches zeigt auf über 400 Studiofotografien das Design der vielen Käfer-Varianten. Dazu gibt es technische Informationen und zahlreiche Detailaufnahmen. Von der VW Limousine aus dem Jahr 1938 über den Typ 1 Karmann-Ghia von 1959, die 1500er Limousine aus dem Jahr 1967 bis hin zum Superkäfer von 1974 beschreibt der Band mehr als umfangreich auch die winzigsten Detailveränderungen.

Aber auch militärische Einsatzfahrzeuge vervollständigen die Liste des so erfolgreichen Automobils. Was 1934 mit dem NSU-Prototyp begann, endet mit dem Mexiko-Käfer Typ 1. Neben den Motoren stellen selbst Fotos der unterschiedlichen Radkappen die Unterschiede zwischen den Modellen heraus.

VW Käfer im Detail
mit freundlicher Genehmigung vom Prestel Verlag

Auch wenn man mit dem New Beetle in der Neuzeit versuchte, mit einer modernen Interpretation des Klassikers zum Erfolg zu kommen, an den VW Käfer kommt man nicht mehr heran. Die Käfer-Gene hat dieser nämlich längst nicht mehr, diese traten letztmals in Mexiko 2003 zu Tage.

Der VW Käfer hat die Automobilgeschichte geprägt wie kein anderes Fahrzeug, daher kann man nur jedem raten, einmal einen Blick ins Buch zu werfen. Käfer-Fans müssen dies sowieso schon tun. Die gebundene Ausgabe mit 304 Seiten gibt es übrigens für 39,95 € beim Prestel-Verlag zu bestellen.

Superkäfer
mit freundlicher Genehmigung vom Prestel Verlag
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