WRC2– Rallye Mexiko – Skoda hat alles im Griff

Rallye Skoda WRC2 Tidemand
©ŠKODA

Pontus Tidemand siegt für Skoda unangefochten

Auf dem Papier versprach die Rallye Mexiko in diesem Jahr doch etwas mehr Spannung als noch bei der Vorjahresausgabe in der WRC2. Doch die Messe war schnell gelesen – für den amtierenden Weltmeister Pontus Tidemand im positiven Sinne.

Der Schwede war schon nach den ersten drei Wertungsprüfungen der Konkurrenz um eineinhalb Minuten enteilt und ließ auch im weiteren Verlauf der Rallye nichts mehr anbrennen. Ganz im Gegenteil, denn Tidemand war auf sage und schreibe 17 WPs der schnellste R5-Pilot.

„Ich muss dem gesamten Team für die tolle Unterstützung danken. Mein Skoda Fabia R5 war einfach fantastisch, es war ein reines Vergnügen, damit auf diesen harten Schotterpisten zu fahren“, freute sich Tidemand im Ziel.

Bereits am Freitag mussten viele der Konkurrenten ihre Hoffnungen auf ein Top-Ergebnis in den Wind, oder besser in den Schotter, schießen. Skoda-Youngster Kalle Rovanperä beschädigte sich bereits auf der zweiten WP seinen Kühler und war aus der Entscheidung um die vorderen Plätze raus. Dennoch konnte sich der Youngster immerhin die restlichen WP-Bestzeiten sichern, 5 waren das an der Zahl.

Der Finne freute sich jedenfalls über die Zielankunft bei seiner ersten Rallye im Skoda- Werksteam: „Es ist wirklich schade, dass mir in der zweiten Prüfung dieses Missgeschick passiert ist. Aber ich bin happy, dass die Mechaniker das Auto wieder so gut präparieren konnten. So konnte ich wenigstens am Samstag und Sonntag fahren und weitere Erfahrungen sammeln. Das, was ich in Mexiko gelernt habe, wird mir bei meinem nächsten WM-Lauf sicher helfen“, bekannte der 17-jährige, der am Ende Gesamt-5. wurde.

Skoda Rallye Mexiko 2018
©ŠKODA

Skoda nicht zu schlagen

Skoda bestimmte das Schotter-Geschehen also, dennoch zeigte auch der 21-jährige Gus Grennsmith eine starke Leistung im Ford Fiesta R5 mit Gesamtrang 2, gleichbedeutend mit dem 9. Platz im Gesamtklassement, was ihm seine ersten WM-Zähler sicherte.

Der Brite hatte am Ende Markengefährte Pedro Heller klar im Griff, der auf den dritten WRC2-Gesamtrang einlief. Andere Nachwuchsfahrer hatten aber deutlich weniger Glück.

Ford Fiesta R5 M-Sport
©M-Sport – Greensmith

Hyundai-Junior Jari Huttunen musste seinen Hyundai i20 mit defektem Kühler abstellen, während Junior-Weltmeister Nil Solans aus Spanien seinen Fiesta mit Problemen an der Elektrik abstellen musste.

Pontus Tidemand hat jedenfalls in Mexiko die Dinge in Sachen WRC2-Meisterschaft wieder klargestellt und die Führung in der WM übernommen. Den Schweden von der Titelverteidigung abzuhalten, wird 2018 wohl für die Konkurrenz ein Ding der Unmöglichkeit.

Hyundai i20 Huttunen
©Hyundai Motorsport GmbH/Fabien Dufour – Huttunen

Während die Rallye-WM längst läuft, steht übrigens auch die Europameisterschaft in den Startlöchern. Bei der Azoren-Rallye vom 22. bis 24. März geht dann die Saison auch für den deutschen Meister, Fabian Kreim, los. In der U28-Wertung wird es der Skoda-Pilot mit starker Konkurrenz zu tun bekommen, gleiches gilt für Landsmann Marijan Griebel, der mit seinem Peugeot auf mehr Glück als noch beim DRM-Auftakt hofft. In diesem Sinne, bis bald und Keep Rallying!

Endergebnis Rallye Mexiko (WRC 2)

1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), ŠKODA FABIA R5, 4:04.32,7 Stunden
2. Greensmith/Parry (GBR/GBR), Ford Fiesta R5, +6.44,6 Minuten
3. Heller/Olmos (CHL/ARG), Ford Fiesta R5, +13.53,4 Minuten
4. Bulacia Wilkinson/Mussano (BOL/ARG), Ford Fiesta R5, +22.45,9 Minuten
5. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, +1:02.54,1 Stunden

SKODA_bei_der_Rallye Mexiko
©ŠKODA
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