22:42h Sonntagabend: Rote Flagge am Ring. Starke Regenfälle, die insbesondere im Bereich der Döttinger Höhe zu Aquaplaning führten, sowie Sichtbehinderungen durch Nebel führten bei der 41. Ausgabe des Langstreckenklassikers zu einer Rennunterbrechung, die bis nach 8h am Montagmorgen anhielt. Um 8.20h wurde das Rennen wieder gestartet. Doch ein kurzer Blick zurück auf die Startphase: Frank Stippler konnte aus der Pole-Postion heraus die Führung im Phoenix-Audi behaupten, ohne sich entscheidend vom Aston Martin, gefahren von Pedro Lamy, absetzen zu können. Der Aston übernahm später die Führung vor den Audi. Die Mercedes SLS hielten sich zurück, aber in aussichtsreicher Position.
Bereits zu Beginn ging es hoch her. Einige Unfälle sorgten für zahlreiche Aufräumarbeiten. Erstmals beim 24h-Rennen kam hier der sog. Code 60 zum Einsatz. Bei doppelt geschwenkter gelber Flagge dürfen die Fahrzeuge mit maximal 60 km/h an der Unfallstelle vorbeifahren. Dies führte aber auch zum Ausfall des Schubert-BMW-Z4 mit Uwe Alzen am Steuer, der in voller Fahrt einen Auffahrunfall hier nicht vermeiden konnte und ausgerechnet das Schwesterauto von Schubert traf. Auch der McLaren von Dörr musste bereits in der ersten Runde mit Motorschaden die Segel streichen.

Gegen 21h kam dann der erste Regen. In der Folge konnten die Manthey Porsche einiges an Boden gut machen, auch der MarcVDS BMW Z4 zeigte eine starke Leistung, insbesondere mit dem Belgier Maxime Martin am Steuer. Probleme im Regen hatten die Audi R8, die die Topzeiten nicht mehr hinlegen konnten.
Nach dem Restart am Montag fiel auch der Aston aus der Spitzengruppe zurück. Jetzt kam die Zeit der SLS, beide Wagen von Rowe und insbesondere der Black Falcon mit der Startnr. 9 schoben sich an die Spitze. Die #9 mit der Besetzung Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Sean Edwards und Nicki Thiim gab die Spitze auch nicht mehr ab und Edwards als Schlussfahrer machte den Sieg für Black-Falcon und damit den ersten Gesamtsieg von Mercedes perfekt. Der Marc VDS Z4 konnte beide ROWE-SLS noch abfangen und sich den zweiten Platz sichern. Schließlich als Dritter kam die Startnr.23 von ROWE Motorsport ins Ziel.
Der beste Audi R8 landete auf dem 5. Platz, während Manthey Racing mit Platz 7 den besten Porsche stellte. Der Polesetter wurde am Ende 8., der Aston Martin komplettierte die Top 10. Hier das Gesamtergebnis ; racing14 war diesmal nur am Samstag vor Ort, die Bilder dazu gibt es hier.


















Die Kraftstoffpreise sind in den vergangenen Jahren immer weiter stetig angestiegen. Da lohnt sich die genaue Überlegung, welche Art von Auto mit welchem Antrieb man sich als nächstes anschaffen möchte. Doch die Vorurteile gegen die kraftstoffsparenden Hybridfahrzeuge beispielsweise halten sich relativ hartnäckig. Wenn es nach Angela Merkel ginge, dann würde es in Deutschland bald etwa eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen geben. Die Verkaufszahlen hierzulande beweisen jedoch, dass dieses Ziel so schnell nicht erreicht werden kann. Einzig wenn man die alternativen Antriebe zusammen nimmt, also auch Hybridautos mit einbezieht, können ein wenig höhere Werte erreicht werden.